Glück, Verantwortung und nachhaltige Entwicklung neu denken
Eine Reise, um zuzuhören, zu lernen und das eigene Denken zu hinterfragen.
Danke, dass ihr uns auf unserer Reise begleitet.
Wir reisen nach Bhutan, um zuzuhören, zu lernen und der Frage nachzugehen, wie die Idee des Bruttonationalglücks (Gross National Happiness) unser Verständnis von nachhaltiger Entwicklung erweitern kann – und was wir daraus für die Art und Weise lernen können, wie wir Organisationen gestalten, zusammenarbeiten und Verantwortung übernehmen.
Wir kommen nicht mit Antworten. Wir kommen mit Fragen – und mit echter Neugier darauf, was wir entdecken, wenn wir einige unserer eigenen Annahmen aus einer anderen Perspektive betrachten.
Und falls wir uns auf unserer Reise begegnet sind: Danke, dass ihr eure Zeit, eure Gedanken und eure Perspektive mit uns geteilt habt.
Warum Bhutan
Bhutan hat einen bemerkenswerten Blick auf Entwicklung gewählt. Mit dem Bruttonationalglück (Gross National Happiness) stellt das Land eine Frage, die über wirtschaftliches Wachstum hinausgeht: Was ermöglicht es Menschen, Gemeinschaften und einer Gesellschaft, sich zu entfalten – heute und in Zukunft?
Diese Frage berührt auch unsere eigene Arbeit. Auch in Organisationen erleben wir die Grenzen von Ansätzen, die vor allem auf Wachstum, Effizienz und messbare Ergebnisse ausgerichtet sind. All das ist wichtig – aber es bildet eben nicht das ganze Bild ab.
Mit Collaboraising Organisations® beschäftigen wir uns damit, wie Organisationen ihren wirtschaftlichen Zweck mit sinnvollem Beitrag, geteilter Verantwortung, menschlicher Entwicklung und nachhaltiger Wirkung verbinden können. Uns interessiert, wo sich dieses Denken mit den Prinzipien und der gelebten Realität des Bruttonationalglücks verbindet – und wo es unsere eigenen Annahmen infrage stellt.
Deshalb sind wir hier: um zu erkunden, wie Entwicklung und Fortschritt aus einer anderen Perspektive gedacht und gelebt werden – und unser eigenes Denken über Organisationen daran zu spiegeln.
Unsere Lernreise
Drei Wochen lang reisen wir durch Bhutan und begegnen Menschen mit ganz unterschiedlichen Perspektiven auf das Bruttonationalglück und die Zukunft des Landes.
Unsere Gespräche führen uns von Forschung und Bildung über Unternehmertum und Landwirtschaft bis hin zum klösterlichen Leben. Wir sprechen mit Menschen, die sich wissenschaftlich mit dem Bruttonationalglück beschäftigen und seine Entwicklung mitgestalten – und mit Menschen, deren Alltag uns einen ganz anderen Blick darauf eröffnet, was Glück, Verantwortung und nachhaltige Entwicklung bedeuten können.
Uns interessieren besonders die Zwischenräume: zwischen Anspruch und gelebter Wirklichkeit, zwischen politischen Konzepten und Alltag – und zwischen bhutanischen Perspektiven und unseren eigenen Denkweisen.
Zur Begrüßung stellt sich Karma vor, unser Guide für diese drei Wochen – gemeinsam mit Samten, unserem Fahrer. Karma kommt gleich auf den Buddhismus zu sprechen und darauf, dass wir Menschen miteinander verbunden seien, über frühere und kommende Leben hinweg. „So viele Gäste kommen an, und es gibt so viele Guides”, sagt er, „aber genau wir sind jetzt für die nächsten drei Wochen zusammen. Wir sind jetzt Family.”
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